Mobilität ist eine wesentliche Grundlage zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Ob Arbeit, Einkaufen oder Freizeitgestaltung – fast alle Aktivitäten machen eine Ortsveränderung erforderlich. Doch mit welchen Verkehrsmitteln werden diese Wege zurückgelegt? Wie wird das Bus- und Bahnangebot bewertet? Was muss für einen sicheren und attraktiven Radverkehr getan werden? Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen werden in der nun anstehenden Mobilitätsbefragung insgesamt rund 8.000 Haushalte aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis zu ihrer alltäglichen Mobilität befragt. Darüber hinaus erhalten alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit im Ideenmelder konkrete Hinweise und konkrete Anregungen zum Verkehr im Ennepe-Ruhr-Kreis in einer Karte zu verorten. Mit den Erkenntnissen und Vorschlägen, die im Ideenmelder mitgeteilt und im Rahmen der repräsentativen Mobilitätsbefragung erfasst werden, wird eine aktuelle Grundlage geschaffen, um die Verkehrsplanung im Ennepe-Ruhr-Kreis zukünftig noch stärker an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger ausrichten zu können. Die Ergebnisse und Vorschläge werden im ersten Schritt des Aufstellungsprozesses des aktuellen Mobilitätskonzeptes des Ennepe-Ruhr-Kreises Berücksichtigung finden.

Der Ennepe-Ruhr-Kreis hat es sich zur Aufgabe gemacht, unter dem Leitbild „Mobilität klimafreundlich entwickeln – Erreichbarkeit gewährleisten“ ein Mobilitätskonzept zu erarbeiten. Das Mobilitätskonzept ist ein Planwerk, das verkehrsmittelübergreifend die „Leitplanken“ der Verkehrsplanung für die nächsten Jahre definiert. Das Konzept formuliert somit die Strategie für die Mobilitäts- und Verkehrsentwicklung im Ennepe-Ruhr-Kreis für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre. Zur inhaltlich-thematischen Ausrichtung des Mobilitätskonzeptes werden Leitlinien und Ziele unter anderem auf Grundlage der von den Bürgerinnen und Bürgern geäußerten Ansprüche, Herausforderungen und auch Problemen bestimmt. Dabei werden sowohl die einzelnen Verkehrsarten (Fußverkehr, Radverkehr, Bus- und Bahnverkehr, Kfz-Verkehr) als auch übergeordnete und querschnittsorientierte Mobilitätsthemen wie vernetzte Mobilität und Digitalisierung, Mobilitätsmanagement oder neue Technologien und emissionsarme Antriebe analysiert. Das darauf aufbauende Handlungskonzept soll Maßnahmen aufzeigen, um die Mobilität im Kreisgebiet nachhaltiger zu gestalten.

Die Mobilitätsbefragung wird vom 31. August bis zum 16. September 2021 als schriftlich-postalische Befragung, als Online-Befragung oder wahlweise als telefonische Befragung durchgeführt. Rund 8.000 per Zufallsstichprobe ausgewählte Haushalte werden angeschrieben. Teilnehmen können alle Haushalte, die zuvor einen Brief per Post bekommen haben.

Auf diesen Seiten können Sie sich über die Ziele, die Vorgehensweise und den Ablauf der Befragung informieren. Darüber hinaus stehen Ihnen hier Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Verfügung. Die Ergebnisse werden voraussichtlich Anfang 2022 auf dieser Website zu finden sein.